Möglich wurde dieses Angebot vor allem durch unseren Kollegen Oliver Kober aus der Physiotherapie. Er ist ausgebildete Fachkraft für tiergestützte Intervention und bildet gemeinsam mit der Hündin Frida ein ausgebildetes Mensch-Hund-Team. Seine Initiative, diese Therapieform in der Filderklinik zu etablieren, stieß im Haus auf breite und positive Resonanz. Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen haben das Projekt engagiert begleitet – insbesondere Franziska König (Oberärztin in unserer Onkologie) und Stefan Hiller (Ärztlicher Direktor und Chefarzt).
Mit Frida begrüßen wir eine besondere neue Mitarbeiterin in der Filderklinik. Die vierjährige Mischlingshündin ist speziell für die tiergestützte Therapie ausgebildet, tierärztlich umfassend untersucht und für den therapeutischen Einsatz zugelassen. Neben ihren bisherigen Erfahrungen als Therapiehündin bringt sie vor allem eines mit: große Freude an der Begegnung mit Menschen.
Die tiergestützte Therapie ergänzt unser integratives Behandlungskonzept, das medizinische, pflegerische und therapeutische Ansätze wirksam miteinander verbindet. Wissenschaftliche Studien belegen zunehmend die positive Wirkung von Tieren im therapeutischen Kontext: Sie fördert physische, soziale, emotionale und kognitive Fähigkeiten ebenso wie die Erhöhung von Freude und Lebensqualität.
Auch in unserem Klinikalltag erleben wir, wie die tiergestützten Interventionen als Türöffner wirken. Sie schaffen unmittelbare Nähe, schenken emotionale Unterstützung und bieten Ablenkung von Krankheit und Angst.
Bisher wird die tiergestützte Therapie ausschließlich von unseren Ärztinnen und Ärzten auf der Onkologie verordnet. Perspektivisch wollen wir das Angebot auf weitere Fachbereiche ausweiten.